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Bacon Bomb griechische Art

Wir hatten mal wieder Lust auf eine Bacon Bomb, aber nicht in der klassischen Version mit Gouda oder Cheddar, sondern in einer griechsich angehauchten Version mit Ziegenkäse.

Da ich mir nicht ganz sicher war, womit ich sie sonst noch füllen könnte, habe ich ein wenig im Bekanntenkreis herumgefragt und herausgekommen ist eine absolut genial Kombination! An dieser Stelle möchte ich allen Danken, die mir bei der Ideefindung zur Seite standen, ihr wisst, wer gemeint ist 🙂 !

Die Füllung stand fest und sollte aus Zwiebeln, Oliven, Ziegenkäse und Zucchini bestehen. Um es noch ein bisschen Intensiver zu gestalten, habe ich letztere vorher in einer Mischung aus Knoblauch, Kräuter der Provence und Olivenöl mariniert und danach gegrillt.

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Das Hack bestand aus Schweine- und Rinderhack und wurde selbst gewürzt. Hierfür habe ich das Gyrosgewürz “nach Meatlover” angemischt. Hier sind die Bestandteile:

5TL Oregano
4TL Thymian
2TL Paprika edelsüß
2TL Zwiebelpulver
2TL Knoblauchpulver
2TL gemahlener Rosmarin
1TL Koriander gemahlen
3TL Salz
2TL gemahlener, schwarzer Pfeffer
3TL Zucker

Die Menge des Rubs reicht für schätzungsweise 2kg Fleisch. Wenn ihr das Hack damit gewürzt habt, stellt es erst mal wieder kalt und widmet Euch dem Bacon-Netz. Falls ihr noch keines gebastelt habt, schaut Euch doch mal Jörns Video dazu an.
Ich flechte das Netz immer auf einem Küchenhandtuch, das mit Klarsichtfolie abgedeckt ist, denn so lässt sich die Bombe recht einfach eindrehen, wenn alles vorbereitet ist.

Auf dem vorbereiteten Küchenhandtuch habe ich dann ein Netz in genau der Größe geflochten. Dazu benötigt man ca. 600g Bacon. Darauf werden dann 800g gewürztes Hack verteilt, bis es in etwa 5-8mm dick ist. Auf das Hack kommen dann die Zwiebeln und die gegrillten Zucchini. Den Ziegenkäse und die schwarzen Oliven habe ich durch den Fleischwolf gedreht und gleichmäßig auf dem Hack verteilt. Wenn bis hier hin alles gut gelaufen ist, sollte es so in etwa aussehen ^^

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Nun wird der “Torpedo” aufgerollt und fest angedrückt, so dass alles zusammen hält. Im Anschluss verteilt ihr noch etwas von dem Rub auf der Außenseite der Rolle, wickelt diese fest in Klarsichtfolie ein und legt sie für ein paar Stunden in den Kühlschrank, dadurch geht sie beim Grillen nicht auf und bleibt schön fest zusammen!

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Bevor der Torpedo gegrillt wird, bringt ihr Euer Sportgerät auf konstant 150°C. Wenn der Grill eingeregelt ist, wandert die Bombe in die indirekte Zone, wo sie nach ca. 1,5-2 Stunden eine Kerntemperatur von 73 °C erreicht haben wird. In der ersten Stunde habe ich mit Kirschholz gesmoket, weil Kirsche einen süß-rauchigen Touch bringt, der den Grundgeschmack des Fleisches nicht überdeckt sondern nur unterstützt.

Nach ca. 60-70min kann man die Bombe, bzw. den Torpedo, mit etwas BBQ Soße glasieren. Welche Ihr da nehmt, ist Euch überlassen. Ich mag es dabei gerne süß und weniger scharf, da unsere Kinder auch mitessen. In meinem Fall war es die Thug Sauce von BBQUE, die ich mir habe aus München schicken lassen.

Nach fast 2 Stunden war es dann soweit und der 1,5kg Torpedo hatte eine Kerntemperatur von 73 °C erreicht.

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Als Beilage gab es Patatas Bravas und einen Kräuterquark, beides mit einer  Gewürzmischung von Ankerkraut, einfach lecker! Die Kartoffeln habe ich zum ersten Mal auf diese Weise gemacht, aber garantiert nicht zum letzten Mal. Das diese auch vom Grill kamen, brauche ich wahrscheinlich nicht extra zu erwähnen. Hierzu habe ich festkochende Kartoffeln in Viertel geschnitten und in einen Zip-Beutel gepackt. Darin wurden Sie dann mit etwas Öl vermischt und anschließend mit 2 1/2 Esslöffeln des Patatas Bravas Gewürz vermengt. Gegrillt wurden diese dann für ca. 60min. bei 200°C in meinem kleinen Outdoorchef.

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Viel Spaß beim Nachgrillen, es lohnt sich definitiv!

Viele Grüße,
Euer Sascha

 

 

 

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