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Do it yourself: Leberkäse selber machen

Bei uns im Büro sprechen wir oft über unseren gemeinsamen, alten Arbeitgeber und den dortigen „Leberkäse Donnerstag“.  An diesen Tagen gab es in der Kantine ein ordentliches Brötchen  mit ner dicken Scheibe Fleisch und einem Klatsch süßen Senf.
Da wir bei meinem aktuellen Arbeitgeber keine Kantine haben, fahren wir hin und wieder zum Metzger und kaufen uns einfach dort eine Scheibe Leberkäse. Ist nicht ganz das Selbe, aber immer noch besser als ein schnödes Brot mit Käse ^^
Vor kurzem habe ich mir einen anständigen Fleischwolf gekauft (Beeketal FW300) und so wollte ich einfach mal ausprobieren wie schwer es ist, einen Leberkäse herzustellen. Nach den ersten Versuchen muss ich Euch sagen, es ist total einfach und so geht´s:

Leberkäse einfach selber machen

Bevor ihr loslegen könnt braucht ihr natürlich erst einmal ein paar Zutaten.

 

Außerdem braucht ihr natürlich noch einen anständigen Fleischwolf mit möglichst kleiner Scheibe. Bei dem Beeketal ist eine 3mm Scheibe dabei, welche ich in dem Fall für meinen Leberkäse verwende. Doch bevor es an die Herstellung des Bräts geht, muss das Fleisch ein bisschen vorbereitet werden. Falls euer Metzger euch nicht die Knochen aus der dicken Rippe gezogen hat, müsst ihr diese einfach aus dem Fleisch herausschneiden. Seit einfach mutig, ihr müsst kein Chirurg sein, um alles möglichst vollständig vom Knochen zu lösen. Passt dabei aber bitte unbedingt auf Eure Finger auf. Ein sehr scharfes Messer ist hierfür tatsächlich ungefährlicher als ein Stumpfes. Ich weiß das klingt ein bisschen verrückt, aber genauso ist es. Ist das Messer nicht scharf genug, müsst ihr mehr Kraft einsetzen. Dies kann wiederrum zum Abrutschen und damit zu Schnittverletzung führen. Daher gilt: Je schärfer Euer Werkzeug ist, umso weniger Kraft wird benötigt und ihr könnt das Messer sauberer und sicherer führen.

Das ausgelöste Fleisch und auch den Schweinenacken schneidet ihr nun in grobe Würfel, die in das Füllrohr des Fleischwolfs passen. Beim Beeketal kann ich gut 5x5cm Stücke verarbeiten. Nach dem Zuschneiden müsst ihr das Fleisch für gut eine Stunde in den Froster geben, damit die Würfel angefrostet werden. Dies ist zwingend notwendig, da das Brät bis zum Backen nie wärmer als 12°C werden darf, damit das Eiweiß nicht gerinnt. In der Zwischenzeit könnt ihr ganz entspannt die benötigte Menge der Gewürzmischung abwiegen und den Fleischwolf aufbauen. Wer die Möglichkeit hat, kann auch die Material führenden Teile des Wolfes im Froster lagern, um die Temperatur so weit wie möglich zu senken.

Herstellung des Leberkäse Brät

Nun begeben wir uns an die Herstellung des Leberkäse Brät. Hierzu nehmen wir das angefrostete Fleisch und vermischen es gründlich mit den Gewürzen. Nun alles einmal durch den Fleischwolf geben und danach für zwei bis drei Minuten ordentlich durchmischen. Im Anschluss die Masse ein weiteres Mal durch den Wolf drehen. Auch nach dieser Runde durch den Wolf wird das Fleisch erneut vermischt und bewegt.
Bereits jetzt sollte das Brät kleben, so dass es kopfüber an der Hand kleben bleibt. Bevor ihr das Fleisch nun zum dritten Mal wolft, mischt ihr das gesamte Crushed Ice unter. Keine Angst, man könnte meinen es würde verwässern, aber das tut es nicht. Nach der dritten Runde durch den Wolf sollte es dann so in etwa aussehen.

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Diese Masse nun einfach in eine Alu-Schale, oder feuerfeste Form abfüllen und bei 150 Grad für rund eine Stunde im Grill oder Backofen garen. Da die genaue Zeit stark von der Menge des Bräts und natürlich auch der verwendeten Form abhängt, solltet ihr nach Ablauf der Zeit einmal mit einem Holzstäbchen rein pieken. Bleibt feuchtes Brät am Stäbchen hängen, gebt ihr dem Leberkäse einfach ein paar weitere Minuten.

Ich teile die Menge immer auf zwei kleine Aluformen von je rund 700ml Füllmenge auf und komme daher mit der Stunde problemlos aus. Wenn alles gut gelaufen ist, sollte der Leberkäse genauso ausschauen 🙂

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Ihr seht, Leberkäse selber machen ist wirklich kein Hexenwerk und ich verspreche Euch, DAS könnt ihr auch!

Ich hoffe Euch gefällt das heutige Rezept genauso gut wie mir und freue mich über Euer Feedback. Ein Kommentar auf meiner Seite, ein like bei Facebook oder sogar das Teilen meines Beitrages, ich freue mich von Euch zu hören.

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