• SpargelPizza aus dem Holzbackofen

Spargelpizza mit Tomaten und Ziegenkäse

Der Wonnemonat Mai ist ja bekanntlich DER Monat für Spargel-Fans und auch bei uns steht er regelmäßig auf der Speisekarte. Dabei muss dieser nicht immer aus dem Topf kommen,
aber wem sag ich das, ihr seid doch genau so BBQ verrückt wie ich 😛
Habt ihr schon mal eine Pizza mit Spargel gegessen? Falls nicht, habe ich heute genau das richtige Rezept für Euch:

Spargelpizza mit Tomaten und

Ziegenfrischkäse

Bereits vor ein paar Wochen habe ich Euch ja mein Pizza-Rezept gezeigt. Diesen Teig könnt ihr auch für die heutige Spargelpizza nehmen, wir persönlich mögen bei dieser Variante lieber einen etwas dickeren und nicht so knusprigen Teig. Das Grundrezept benutze ich so schon seit mehreren Jahren und es hat sich immer bewährt. Soll es wohl auch, da ich es damals bei Jamie Oliver abgeschaut habe, welcher immer noch einer meiner absoluten Lieblingsköche ist 🙂

Der Pizzateig

Hierfür brauchen wir die für einen Teig üblichen Zutaten:

– 1kg Mehl (am besten Tipo00, sonst Typ 405)
– 1 Würfel Hefe
– 2EL Salz
– 1EL Zucker
– 625ml lauwarmes Wasser
– 1EL Olivenöl

Zuerst vermischt ihr alle trockenen Zutaten in einer Schüssel und formt in der Mitte eine Mulde. Nun löst ihr die Hefe im lauwarmen Wasser auf, gebt diese Mischung in die Mulde und bedeckt sie mit etwas Mehl. Die Hefe braucht nun in etwa 10 Minuten um so richtig in Wallung zu kommen. Wenn sie Blasen schlägt, ist die Mischung bereit für eine Fahrt im Küchenmaschinen-Karussell 🙂
Solltet ihr keine Maschine haben, so könnt ihr den Teig auch prima mit der Hand kneten. Dies erfordert natürlich etwas Muskelschmalz, geht aber problemlos. Der Teig muss nun für gut 10 Minuten geknetet werden, bis er seidig glänzt und nicht mehr an den Händen klebt. Dabei gebt ihr auch den Esslöffel Olivenöl hinzu. Sollte der Teig anfangs zu feucht sein, gebt nicht sofort weiteres Mehl hinzu. Manchmal braucht das Mehl einfach etwas länger, um die Wassermenge aufzunehmen. Wenn ihr bereits zu Beginn mit weiterem Mehl arbeitet kann es passieren, dass der Teig zu trocken wird. Dies könnt ihr zwar wieder durch Zugabe von etwas Wasser ausbügeln, aber besser ist es vorher locker zu bleiben und sich in den ersten Minuten matschige Finger zu holen 🙂

Pizzateig Tipo 00

Pizzateig vor dem Ruhen

Wenn ihr dann soweit seid, lasst ihr den Teig abgedeckt für eine Stunde an einem warmen, zugfreien Ort gehen. Wie schon einige Male erwähnt funktioniert hier der Backofen perfekt. Dabei solltet ihr nur die Backofen-Beleuchtung einschalten, was in der Regel schon warm genug ist.

Während der Teig in Ruhe geht, habt ihr alle Zeit der Welt den Spargel zu putzen und die Tomaten in Scheiben zu schneiden.
Bei grünem Spargel ist es in der Regel nicht nötig, diesen zu schälen.
Einzig trockene Enden sollten abgeschnitten und der Spargel gewaschen werden.

grüner Spargel mit Tomaten und Ziegen Frischkäse

Im Normalfall backe ich unsere Pizzen direkt auf den Schamott Steinen unseres Holzbackofens. Da ich aber gerne eine große Pizza in der Größe einer Familienpizza machen wollte, habe ich mir aus dem Handelshof ein großes Pizzablech, mit knapp 40 cm Durchmesser besorgt. Wie sich später zeigen sollte, hätte eine Nummer kleiner auch gereicht 🙂

Pizzablech groß

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, wird es Zeit die Pizza zu belegen. Die angegebene Teigmenge reicht in etwa für 2 der großen Pizzableche. Demnach teilt ihr den Teig in 2 gleich große Teile und
verteilt dann einen Teigling mit den Fingern auf dem Backblech. Wichtig ist hierbei, dass ihr mit Gefühl vorgeht, um nicht die Luftblasen aus dem Teig zu drücken. Ist das erledigt, kann endlich belegt werden 🙂

Die Pizza

Wie Euch vielleicht schon aufgefallen ist, verwenden wir bei der Spargelpizza keine Tomatensoße, sondern frische Tomaten. Diese verteilt ihr nun einfach großzügig auf der gesamten Pizza und legt im Anschluss den Spargel oben drauf, bevor ihr die Pizza mit dem Ziegenfrischkäse garniert.

Spargelpizza belegt

belegte Pizza vor dem Backen

Die Pizza nun für 5-10 Minuten bei 220-240°C backen. Normaler Weise backe ich die Pizzen immer bei 350°C, allerdings ist der Spargel ja roh und dieser würde bei der Temperatur verbrennen. Das eingangs erwähnte Problem mit dem großen Backblech seht ihr hier etwas genauer 🙂

Holzbackofen mit Pizzablech

Das Blech war so breit, dass es gerade so zwischen die Schamott Steine passte. Dadurch wurde die Pizza leider etwas dunkel am Rand und ich musste sie einen kleinen ticken früher raus holen.

Spargelpizza aus dem holzbackofen

Durch das schonende Backen war der Spargel sehr saftig und der Rest der pizza kross. Wer mag kann zum Schluss noch etwas Rübenkraut oder Honig über die Pizza geben. Die Süße passt super zu Spargel und dem Ziegenkäse.

Spargelpizza vom Grill

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und freue mich auf Euer Feedback.

Viele Grüße,
euer Sascha

5 Comments

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    Marlene 15. April 2016 (14:01)

    Wow das sieht so unglaublich gut aus! Anstelle von Ziegenkäse habe ich letztens ein Rezept gelesen in dem Büffelmozarella vorkam. Das klingt doch nach einer genialen Alternative für Tanja 😉
    Das problem mit dem Empfindlichen Spargel könnte man mit so einen Grillstein „link von mir entfernt“ hier lösen. Damit kann man zumindest einen ähnlich knusprigen Boden hinbekommen.

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    TanjasBunteWelt 2. Juni 2015 (8:07)

    Hallo Sascha,

    auch wenn sie mehr als megalecker aussieht, diesesmal kannst du mich damit nicht bezirzen *gg*
    Ich bin einer der Wenigen auf diesen Planeten, die Pizza höchstens 1x im Jahr essen, Spargel und Ziegenkäse mag ich überhaupt nicht.
    Dennoch werde ich mir das Teigrezept klauen 😉 Danke
    lg
    Tanja

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      Sascha 2. Juni 2015 (8:15)

      Hallo Tanja,

      das lasse ich dir ausnahmsweise mal durchgehen 😉
      Beim Ziegenkäse verstehe ich dich, da dieser ja durchaus die Massen teilt, aber Pizza??
      Komm schon, es gibt doch wenig was besser ist 😉

      Liebe Grüße,
      Sascha

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        TanjasBunteWelt 2. Juni 2015 (9:09)

        Sorry Sascha, ne ich schockiere dich gleich 2x, denn ich mag auch keine Spaghetti.

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          Sascha 2. Juni 2015 (15:42)

          Oha 🙂
          Zum Glück gibt es noch genug andere, leckere Sachen. Ich lasse mir was Neues für dich einfallen (y)

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