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Grilltest: Der Traeger Pro Series 34 Pelletsmoker

Pelletsmoker, allen voran die Geräte von Traeger, erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Hier und da werden Sie als „Alt Herren Smoker“ verulkt, weil wirklich jeder mit einem Pelletsmoker perfekte Ergebnisse erzielen kann. Die Temperatur wird einfach über einen Drehregler an der Steuerung eingestellt und den Rest erledigt der Grill dann von alleine. Langes einregeln des Grills durch Drosselung der Luftzufuhr entfällt, genau wie beim Gasgrill, jedoch mit dem zusätzlichen Benefit des Rauches, welcher durch die verschiedenen Pellet Sorten beeinflusst werden kann.

Meine ersten Gehversuche mit einem Pelletsmoker habe ich bereits im letzten Jahr gemacht und nun war es an der Zeit, sich einmal an die Königsklasse heran zu wagen 🙂

Der Traeger Pro Series 34 Pelletsmoker

Das erste was einem bei der Lieferung des Traeger in den Kopf kommt ist: „Alter Schwede, ist das ein großer Karton!“
Der rund 70kg schwere Versandkarton muss auf jeden Fall mit 2 Personen getragen werden und passt definitiv nicht in die meisten PKW. Gemessen habe ich dessen Größe leider nicht, aber wer ihn im Fachhandel kaufen möchte, sollte ihn entweder liefern lassen oder gleich einen Anhänger mitbringen.

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Versandkarton

 

Ist das gute Stück erstmal auf der Terrasse angekommen, kann man sich auch schon an den Aufbau machen. An dieser Stelle muss ich auf jeden Fall ein großes Lob an die Traeger Verpackungsabteilung aussprechen, denn sind die Kunststoffbänder durchtrennt, kann man den oberen Teil des Kartons einfach nach oben abheben. Hierdurch lassen sich sowohl die Einzelteile, als auch der Pelletsmoker als solcher einfacher aus dem Versandkarton entnehmen.

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Versandkarton geööfnet

Der untere Teil des Kartons lässt sich nun ebenfalls einfach flach ausklappen und schon hat man ungehinderten Zugang zu den Einzelteilen des Traeger. Der Montageaufwand ist erfreulich gering, da lediglich die Beine, die kleinen Seitenbleche, der Schornstein und die Handgriffe montiert werden müssen. So ist die Montage in rund 30 Minuten erledigt, wenn man nicht wie ich, alle zwei Minuten die Kamera in die Hand nimmt, um Fotos vom Aufbau zu machen .

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Lieferumfang

 

Aufbau des Traeger Pro Series 34 Pelletsmoker

 

Um die Beine montieren zu können, dreht man den Grill einfach auf den „Kopf“ und fixiert ihn mit zwei keilförmigen Styropor Keilen, welche vorher den Grill im Karton geschützt haben. Die Montage der Beine ist kinderleicht, da die Beine nummeriert sind und so nicht vertauscht werden können. Sind die Beine montiert, kann man auch schon die beiden Seitenbleche zwischen den Beinen montieren, die für noch mehr Stabilität sorgen.

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Markierung der BeineRedmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Aufbau des Gestells

 

 

 

 

 

 

 

 

ACHTUNG!
Wer die zusätzliche Ablage mitgekauft hat, muss deren Halterung an die oberen Verschraubungen der Seitenbleche montieren. Falls ihr das vergessen solltet, so müsst ihr die beiden Schrauben einfach nochmal lösen und fertig 🙂

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Halterung untere Ablage

Nachdem auch die Seitenbleche montiert sind kann man den Grill zum ersten Mal auf die eigenen „Füße“ stellen und schon bald kann eingeheizt werden.

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 fertig aufgebaut

 

Bevor es nun heiß hergehen kann, muss man erst die Funktion der Förderschnecke und des Lüfters überprüfen. Dreht die Förderschnecke frei und ohne Geräusche und bläst der Lüfter die Luft aus der Brennkammer heraus, kann man auch schon die ersten Pellets in den Hopper, den Pellet Behälter füllen. Diese werden nun in die Brennkammer zum Glühstift befördert, der die Pellets entzündet. Bereits nach ein bis zwei Minuten fangen die Pellets Feuer und man ist dem ersten Stück Fleisch wieder ein Stück nähergekommen.

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Feuer frei

Vor der ersten Benutzung sollte man den Grill für 45 Minuten auf maximaler Stufe laufen lassen, damit sämtliche Produktionsrückstände verbrennen und der Garraum vollständig sauber ist. Wie bereits eingangs erwähnt, stellt man die gewünschte Gartemperatur an der Steuerung des Traeger Pro Series 34 ein. Diese schiebt immer dann Pellets nach, wenn der im Garraum verbaute Messfühler einen Abfall der Temperatur verzeichnet.

Redmountain BBQ Erkelenz Kaufberatung Traeger Pro Series 34 Steuerung
Auf dem Bild erkennt man gleich ein weiteres Feature des Traeger, denn man kann zwei Temperaturmessfühler für das Gargut an die Steuerung anschließen und über das Display verfolgen. Leider kann man diese Werte dann nicht an einen externen Empfänger, oder ein Handgerät senden. Dies ist jedoch ein Feature des neuen Traeger Flaggschiffs, dem Traeger Timberland, der im April 2017 auf den deutschen Markt kommen wird. Für diesen Zweck kann man aber auch wie gewohnt ein Funkthermometer, wie zum Beispiel das Maverick ET 735 verwenden.

Die Feature des Traeger Pro Series 34 im Überblick

  • Abmessungen : 124,5 x 134,6 x 68,9 cm (HxBxT)
  • Gesamtgewicht : ca. 62kg
  • Grillfläche : 5700cm² / 86,5 x 48 cm
  • Warmhalterost : 86,5 x 18 cm
  • Pellet-Menge : ca. 8,2kg
  • Mobil dank Schwerlastrollen

Über den Verbrauch kann ich aktuell noch nicht wirklich viel sagen, aber ich werde ihn in den nächsten Wochen ausgiebig testen und Euch dann hier noch ein paar Details dazu geben. An dieser Stelle möchte ich mich bei mybbq.de bedanken, die mir den Traeger Pro Series kostenfrei und ohne Verpflichtungen überlassen haben. Dies hat keinen Einfluss auf meine Meinung zum vorgestellten Pelletsmoker.

Damit ihr auch von der Kooperation mit mybbq.de profitieren könnt, habe ich hier noch einen 10% Gutschein, welcher das ganze Jahr 2017 gültig ist:

Redmountain BBQ Erkelenz mybbq.de Gutschein
Ich freue mich schon auf die kommenden Grillabende mit dem Traeger Pro Series 34 und bin mir sicher, dass er auch seinen Weg in die Grillkurse finden wird 😉
Bleibt mir treu und besucht mich doch bald mal wieder.

Viele Grüße,
Euer Sascha

 

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2 Comments

  • comment-avatar
    Sebastian 18. April 2017 (16:19)

    Hallo Sascha,
    Wie ist der Grill im Vergleich zu dem ebenfalls von Dir getesteten Tepro New Orleans? Ist der Mehrpreis des Traegers gerechtfertigt? Vieles sieht mir da doch recht gleich aus :-)…

    • comment-avatar
      Sascha 18. April 2017 (16:32)

      Hallo Sebastian,

      ich weiß noch als ich den Tepro getestet und gedacht habe:
      „Der sieht doch genauso aus wie die Dinger von Tepro, warum sollte man dafür soviel Geld ausgeben…“

      In gewisser Weise stimmt das auch. Ich war mit dem Tepro sehr zufrieden, er hat immer das gemacht was er sollte und die Schwankungen lagen bei +/- 8°C. Auch gibt es am Tepro nichts auszusetzen, aber…

      … das ist wie mit dem Auto: Ein Fiat Panda von 1980 bringt dich genauso trocken in die Stadt wie ein Audi RS6, aber der Audi ist einfach besser verarbeitet und wirkt dadurch schon viel hochwertiger, mal vom Fahrspaß abgesehen. Das fängt bei der Materialstärke der Beine an und hört bei den Scharnieren auf. Er ist einfach massiver und wertiger. Die Pelletklappe zum entleeren des Hoppers ist da nur ein weiteres, durchdachtes Highlight.

      Hier und da gab/gibt es wohl Probleme mit Schwankungen der Steuerung. Meiner läuft jedoch tadellos und dank Datenloggin nachgewiesener Maßen mit einer Toleranz von +/- 3-5°C, gemessen auf Höhe des Grillrostes.

      Letztlich ist es aber eine Frage des Geldbeutels und der Frage ob man auch ein wenig Marken verliebt ist oder nicht. Grillen, bzw. Smoken kannst Du mit beiden Pelletsmokern ohne Probleme.

      Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. Falls du etwas genauer beschrieben haben möchtest, so helfe ich dir gerne bei der Entscheidung.

      Viele Grüße,
      Sascha

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