gedopftes Sahnefilet

Es wird langsam frostig draußen, aber wer einmal  Gefallen am BBQ und all seinen Facetten gefunden hat, den zieht es dennoch nach draußen. Gestern saß ich im Büro und beim Blick aus dem Fenster, raus in den Nebel und leichten Nieselregen, kam mir nur ein Gedanke:

Ich muss heute unbedingt was aus dem Dutch Oven machen!!

Viel Zeit fürs Einkaufen blieb leider nicht, aber beim kurzen Zwischenstopp im hiesigen Supermarkt sind mir dann ein Schweinefilet und etwas Sahne zum Kochen in den Einkaufskorb gesprungen. Zwiebeln und Tomatenmark haben wir eh immer da und mehr braucht es auch nicht, für ein schnelles Gericht aus dem DO.

Für 2 Erwachsene braucht man folgende Zutaten:

– 500g Schweinefilet
– 8 Scheiben Bacon
– 2 mittelgroße Zwiebeln
– 2 Esslöffel Tomatenmark
– etwas Olivenöl
– Gewürzmischung nach Wahl (ich benutzte Wiberg Africa)
– Zahnstocher

Das Schweinefilet von Sehnen und überschüssigem Fett befreien und in Medaillons schneiden. Jedes Medaillon wird nun in eine Scheibe Bacon gewickelt und dieser mit einem Zahnstocher fixiert.
Wenn das Fleisch so vorbereitet ist, wird es mit der gewählten Gewürzmischung gewürzt. Da mir ein Freund eine Dose Wiberg Africa geschenkt hat, wollte ich dies unbedingt mal ausprobieren. Ich habe die Medaillons allerdings sehr verhalten damit gewürzt, da die Gewürzmischungen von Wiberg sehr kräftig sind.

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Während die Kohlen vorglühen, habe ich die Zwiebeln in Ringe geschnitten und alles neben den Dopf gestellt. In dem Zuge habe ich direkt mal die Greek Fire Kohlen auf dem DO getestet und ich war mehr als positiv überrascht, da man fast keine Kohlen braucht. Bei meinem 3L DO von Barbecook hatte ich 3 kleine Stangen unten und 2-3 kleine Stücke oben!

Nachdem der DO gut vorgeheizt ist, wird das Fleisch in einem Schluck Olivenöl von allen Seiten kräftig angebraten und danach wieder aus dem DO genommen. Jetzt kommen die Zwiebeln in den DO, die einfach nur etwas angedünstet werden. Sind diese etwas weicher, röstet ihr das Tomatenmark mit an und löscht dies dann mit 500ml Sahne zum Kochen ab. Nun darf das angebratene Fleisch noch für 30min in der Tomatensahne blubbern, bis es fertig ist und mit Beilagen nach Wahl serviert wird.

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Auch wenn das Bild nicht ganz so lecker ausschaut, probiert es aus und überzeugt Euch selbst. Ich habe extra “Sahne zum Kochen” genommen, damit es nicht flockt, aber irgendwas ist dann wohl doch schief gegangen, was dem Geschmack aber keinen Abbruch getan hat.

Die Greek Fire sind eine absolute Empfehlung fürs Dopfen! Sie brauchen etwas mehr Zuwendung bis sie durchgeglüht sind, qualmen dafür aber nicht und halten die Hitze ewig! Nachdem das
Fleisch fertig war, habe ich die Kohlen einfach mit Wasser abgeschreckt (ja, das geht problemlos) und werde sie beim nächsten Mal einfach wieder verwenden 🙂 TOP!!

Ich hoffe, ihr gebt dem Gericht eine Chance und lasst mich wissen, wie es Euch geschmeckt hat!

Viele Grüße,
Euer Sascha

 

 

8 Comments

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    Oliver 21. November 2014 (10:58)

    Klingt gut und kommt auf unsere ToDo-Liste. Das schmeckt garantiert bei jedem Wetter.
    Mit der Kochsahne haben wir auch Probleme gehabt, darum gibt´s bei uns auch nur noch normale Schlagsahne für solche Sachen.

    Viele Grüße Oliver

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      Sascha 21. November 2014 (11:37)

      Danke für dein Feedback (y)
      Ist aber schon seltsam mit der Kochsahne, ich dachte das diese genau dafür da ist…

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    Der Horsch 21. November 2014 (9:43)

    moin Sascha,
    Never und ich meine Neverr solltest Du Kochsahbe benutzen. Nimm konditorsahne. Dann klappt es.

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      Sascha 21. November 2014 (9:56)

      Perfekt, vielen Dank für deinen Tip!
      Normalerweise hätte ich normale Sahne genommen, dachte aber, das es mit Kochsahne besser wird.
      Beim nächsten Mal werde ich die Konditorsahne (Schlagsahne??) testen.

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    Martin 21. November 2014 (9:00)

    Könnte ich mir auch bei gutem Wetter vorstellen.

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      Sascha 21. November 2014 (9:06)

      Der Marcus hat mal etwas ähnliches auf einem OT gemacht, ging problemlos runter, bei 20°C 🙂

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    Tobias 21. November 2014 (7:20)

    feines Schlechtwetter Gericht (Y)

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      Sascha 21. November 2014 (9:07)

      War sehr lecker, sollten wir uns für nächste Treffen merken (y) Ich schreibe mir mal das Rezept auf 😀

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